Renault wird in Partnerschaft mit Turgis Gaillard Drohnen für die Ukraine produzieren

Renault wird in Partnerschaft mit Turgis Gaillard Drohnen für die Ukraine produzieren
Renault wird in Partnerschaft mit Turgis Gaillard Drohnen für die Ukraine produzieren (X @sentdefender)

Renault ist eine Partnerschaft mit dem Rüstungsunternehmen Turgis Gaillard eingegangen, um Langstreckendrohnen für die Ukraine zu produzieren, wie die Financial Times berichtet.

Die Initiative wird direkt vom französischen Verteidigungsministerium unterstützt, das in dem Projekt eine Möglichkeit sieht, die Unterstützung für Kiew angesichts des Konflikts mit Russland zu verstärken.

Der französische Automobilhersteller bestätigte, dass zwei seiner Werke in Le Mans und Cléon für die Produktion der unbemannten Luftfahrzeuge genutzt werden sollen, die unter dem Codenamen Chorus bekannt sind. Die Drohnen sollen sowohl für Aufklärungsmissionen als auch für Langstreckenangriffe eingesetzt werden und damit die operativen Fähigkeiten der Ukraine erweitern.

Obwohl Renault weder den Vertragswert noch das Produktionsvolumen bekannt gegeben hat, weist das Fachmagazin L’Usine Nouvelle darauf hin, dass sich die Initiative zu einem Zehnjahresvertrag mit dem französischen Verteidigungsministerium entwickeln könnte. Das Programm, dessen genauer Umfang weiterhin vertraulich bleibt, könnte einen geschätzten Gesamtwert von bis zu 1,17 Milliarden US-Dollar erreichen.

Die Entscheidung, einen Teil der Produktion des Automobilherstellers auf militärische Zwecke umzulenken, geht auf eine Anfrage der französischen Regierung aus dem Jahr 2025 zurück, die die Zusammenarbeit zwischen der Automobil- und der Verteidigungsindustrie fördern wollte. Intern stieß die Maßnahme bei einigen Mitarbeitern auf Widerstand, die angaben, für die Herstellung ziviler Fahrzeuge eingestellt worden zu sein. Parallel dazu gibt es Berichte, wonach Renault auch die Möglichkeit prüft, die Drohnenproduktion direkt in der Ukraine auszuweiten.

Quelle und Bilder: Militarnyi | X @sentdefender | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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